Wir spielten noch ein paarmal in Benecasim und dann packten wir unsere Sachen und fuhren weiter nach Valencia. Unser erstes Opfer der fast täglichen Straßenshows:

In Valencia haben wir einen -halb legalen- Parkplatz direkt am Strand gefunden, wir müssen nur einmal über die Straße und sind direkt im Mittelmeer. Unser Nachbar ist ein sehr netter Spanier, der uns sehr viel erklärt hat über die spanische Kultur. Am Abend fuhren wir los um unsere erste Show zu spielen… Wenn da nicht das Wetter wäre….Es regnete wie aus Gießkannen und die Show fiel ins Wasser. Und wir mussten uns spontan einen Regenschirm für 4,50€ im Touri-Shop kaufen, weil wir beide nicht auf die Idee kamen Regenjacken mitzunehmen.

Am nächsten Tag versuchten wir unser Glück erneut, diesmal mit einer Regenjacke und einem Regenschirm. Wir suchten in der Stadt nach Orten, die wir bespielen können, und wir hatten auch ein paar gefunden, aber trauten uns erst nicht zu spielen. Von dem ganzen umherlaufen brauchte Amy eine kleine Pause im Blumenbeet.

Wir trauten uns am Ende und es lief gar nicht mal so schlecht. Klar ist noch Luft nach oben – aber hey, wir haben uns in einer großen Stadt getraut.
Jetzt sind wir etwa eine Woche in Valencia und haben fast jeden Tag gespielt. So langsam entwickelt sich ein Tagesablauf. Am Vormittag gehen wir baden oder erledigen Dinge, die so anfallen – wie zum Beispiel Einkaufen – und danach essen wir und fahren dann in die Stadt um dort zu spielen.

In Valencia gibt es viele Straßenkünstler -meistens Musiker- wenn man irgendwo spielen möchte muss man sich „anstellen“. Die meiste Zeit verbringt man gefühlt mit warten, Amy kann euch das sehr gut präsentieren:

Jetzt noch ein paar Eindrücke von einem schlafenden Hund, dem letzten Sturm, unserer aller ersten Pizza im Van und das Ankommen meines Führerscheins in Spanien:

















Liebe Grüsse aus Rostock! Freut mich, dass es euch gut geht und eure Straßenshow langsam Fahrt aufnimmt!
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