#3 Durch 3 Länder zur EJC

Weiter geht die Reise durch Frankreich – diesmal Richtung Mittelmeer. Verwundene Straßen hinab zum Wasser und dann ein Stop in Montpellier. Unser Auto ist einfach zu groß – alle möglichen Parkplätze sind auf 2,20 m Höhe beschränkt und wir passen nicht hinein. Aber ein großer Sportladen hat diese Beschränkung nicht und wir bekommen von dort auch die Tram in dir Stadt.

Fast hätten wir auf dem Parkplatz schlafen müssen – weil der Laden schon zu war und die Schranken bis auf eine geschlossen waren. Auf zum eigentlichen Stellplatz am Strand – aber denkste. Der erste Platz war voll. Beim 2. Platz war die Höhe wieder ein Problem und wir dachten, dass wir uns da trotzdem davor stellen können und gingen erstmal im Mittelmeer baden. Dann kamen uns aber Bedenken, weil da ein 4-Sterne-Camping war – in der Woche in der Saison kostete es so 1700 €. Doch etwas über unseren Verhältnissen. Also weiter gesucht und einen nicht-offiziellen Platz angepeilt.

Auf dem Weg zum Platz kamen wir aber an einer Polizei-Kontrolle und einem anscheinenden Bordell-Transporter vorbei und das war uns etwas unheimlich – also Motto des Tages verfolgen: neuen Platz suchen. Dabei kamen wir gegen 23 Uhr am Europark vorbei: hell erleuchtet, mit langer Schlage von Autos davor, die noch reinwollten. Und das war nicht der einzige Park dort – mindestens 2 weitere sahen wir noch. Und irgendwann kam die Entscheidung: weg vom Strand und zur Autobahn – da kann man auf den Parkplätzen wenigstens stehen.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Narbonne zum Einkaufen und Wäschewaschen zum Supermarkt. Ganz praktisch. Und dann ab weiter Richtung EJC. Auf dem Weg gab es einen kleinen Zwischenstop in einem kleinen Ort an einem Bergfluss.

Danach ging es die kurvigen Bergstraßen weiter hoch Richtung Andorra – am Ende 30 Kilometer lang quasi nur bergauf auf über 2000 m Höhe. Und da hätten wir in Andorra gleich noch weiter hoch fahren können und hätten uns die Tunnelmaut gespart (nicht nur an sich 12,30 € für wenige Kilometer klingen viel. Und dann wurden wir auch noch abgezogen, weil die Dame an der Mautstelle von Amy abgelenkt war. So wurden es 17,70 €. Naja, zu spät gemerkt).

Und in Andorra ging es dann wieder steil bergab für über 20 km – vorbei an dutzenden Tankstellen – mindestens 20 auf jeder Seite. Und ganz viele Hotels und Geschäfte. Aber wieder keine passenden Parkplätze und dann auch noch einen riesigen Kreis durch einen Tunnel gemacht. Also schnell tanken (also betankt werden), Tabak einkaufen und dann wieder raus aus Andorra. Der Zoll wollte mal schauen, aber ziemlich entspannt 🙂

Aus Andorra raus ging der Weg weiter nach Süden und es wurde immer wärmer. Selbst Amy trug einen Hut, denn es war ihr ganz schön warm:

Die Nacht und den nächsten Tag verbrachten wir dann zum ersten Mal auf einem kleinen schönen Platz für Camping-Autos. Die Zeit nutzten wir ausgiebig, um die Wäsche zu trocken, Sachen im Bus weiterzubauen und manche Sache zu reparieren – endlich läuft die Solaranlage super 😀

Und hier die Varianten der Wäscheaufhängung. Einmal normal – einmal im Vanlife.

Am nächsten Tag wollten wir ja eigentlich nur ein bisschen fahren, aber dann ging es gleich bis zum Gelände der EJC – mit kleinem Halt in Calatayuda. Anscheinend haben sich da viele „Vereine“ auf ein großes Fest vorbereitet – die Kellnerin konnte uns leider nicht genau sagen, was!

In Tres Cantos standen wir die erste Nacht auf einem großen Parkplatz – mit „musikalischer“ Untermalung, die an ein schlafen nicht wirklich denken ließ. Wir haben es überlebt und schafften es am nächsten Tag einen Platz für Amy zu finden und dann endlich auch auf das Gelände der EJC zu kommen.

Am zweiten Abend sah unser Rostock-Camp zusammen mit Katrin, Lonne, Daniel und Lena so aus und es gab auch einen Kuchen gebacken auf unserem Gasherd.

Wir sind also gut angekommen, überstehen die Hitze so-la-la, und haben auch schon neue Tricks erfunden. Auch wenn wir noch nicht so viel jongliert haben.

Lange Rede – kurzer Sinn: wir sind heil angekommen!

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