Nachdem wir beim letzten Mal etwas gereist sind, kam jetzt die Arbeit wieder auf uns zu. Erstens mussten wir für unseren Auftritt beim Festival „Monte au Banc“ trainieren, weil wir wieder einmal sehr spät dran waren. Zweitens musste auch das Zirkus-Zelt aufgebaut werden und Karsten’s Gruppe der Zip-Zaps auf ihren eigen Auftritt vorbereitet werden.
Wir waren also gut beschäftigt und dann kam auch noch eine Mama zu Besuch und setzte sich komische Hüte auf:

Während des Aufbaus des Zeltes kam in einer lokalen Zeitung auch ein Artikel zum Festival heraus, indem wir zwar nicht erwähnt wurden, aber im Bild auftauchten (PRESSE-Artikel :-))

Zu Beginn des Festivals kam eine kleine Anfrage, ob denn jemand einen Kuchen zum 30. Jubiläum machen könnte und da hatte gleich jemand eine Idee. Ein Kuchen in Zirkus-Zelt-Form mit verschiedenen Farben, Masten, Abspanngurten und sogar Rasen außen herum. Zusammen mit dem ganzen Training, der Hitze und anderen technischen Schwierigkeiten führte das zu einer kleinen Nervenkrise – und einem Not-Transport zum Festival-Gelände. Als wir da nachts gegen 2 Uhr ankamen, war der Sicherheitsmensch etwas verwundert, ließ uns aber machen: Kühlschrank leer räumen und dann den Kuchen darin platzieren. Er sprach uns mehrere Male in den nächsten Tagen darauf an und konnte auch ein Stück davon essen.

Und auf der Bühne mit professionellem Fotograf bei der Feier nach unserem Auftritt, sah er noch mal besser aus:


Die Fotos stammen von Thierry Chateau (https://www.facebook.com/thierry.chateau.71) und er hat auch von uns sehr schöne Bilder gemacht.














Bei unserem Auftritt – erstmals 22 Minuten am Stück auf Musik und Licht abgestimmt – gab es zwar ein paar kleine technische Probleme, aber an sich ist es super gelaufen. Und wir hatten viel Spaß und das Publikum auch 🙂
Nach anderthalb Wochen war das Festival dann auch bald vorbei und das Zelt schnell wieder abgebaut. Aber die Mama war noch zu Besuch und dann ging es jetzt zu den touristischen Ausflügen über – sowie bei der Arbeit normal weiter Richtung Schuljahresende.


Am ersten Tag nach dem Festival haben wir das Wasserkeilhebewerk Montech besucht. Von der Art gab es weltweit nur wenige und es ist auch nicht mehr in Betrieb. Die zwei Wägen haben auch sehr große Reifen – so um die 2 Meter Durchmesser.

An den weiteren Tagen haben wir ob des warmen Wetters nicht super viel gemacht, aber wir haben ein paar touristische Orte besucht: Saint-Antonin-de-Noble-Val und Cordes-sur-Ciel (hieß lange nur Cordes – aber jetzt gibt es den Zusatz „auf dem Himmel“)



Am vorletzten Tag haben wir dann einen langen Ausflug nach Carcassonne gemacht und wir haben auch bei unserem zweiten Besuch dort noch einiges neu entdeckt. Aber Bilder haben wir nicht 🙂
Seit letztem Freitag sind auch alle Nachmittagskurse vorbei und wir steigen nun richtig in die Vorbereitungen für die Rückfahrt ein. Wohnung suchen, Arbeit suchen, Rückreiseroute planen – aber alles noch sehr entspannt, weil es frühestens am 29. Juni losgehen kann.
Bis bald und beim nächsten Mal gibt es wohl Eindrücke von der Rückreise.