#14 Gibt es einen Plan?

Naja, im Groben hatten wir einen Plan: Kurz-Urlaub in Spanien.

Ein Ziel war es mit dem Tankinhalt noch bis Spanien zu kommen, weil es da billiger Diesel gab. Also 1,30 gegenüber 1,60 der Liter in Montauban. Aber es wurde uns doch etwas knapp und an der Grenze sprang ob der vielen Serpentinen und dem Rauf und Runter das Tanklämpchen an. Also doch noch einmal teurer tanken – aber natürlich nicht voll 🙂

Die erste Station war an der Mittelmeerküste in Spanien nur wenige Kilometer hinter der französischen Grenze – kurz vor Llançá. Da der Doktor unter uns ein „Bewerbungsgespräch“ morgens um 8:30 Uhr hatte, war er schon zum Sonnenaufgang wach und hatte noch Zeit Fotos vom Sonnenaufgang zu machen.

Und ein paar Pflanzen gab es auch

Die nächste Station war dann Girona. Eine hübsche Stadt mit mittelalterlichen Anlagen – nur haben wir davon keine Fotos. Außer von Straßen-Deko:

Danach haben wir in den Bergen kurz Pause gemacht und danach eine ganz doofe Idee gehabt: spontan nach Barcelona fahren und anschauen. Nur gibt es da ein paar Probleme:

  • großes Auto + Barcelona: dumme Idee, weil es viel Verkehr und kaum Platz gibt
  • Auto in der Stadt stehen lassen ist wohl eine gefährliche Sache, weil in vielen Kommentaren stand, dass ihr Auto nach einem Tag alleine nicht mehr ganz war
  • außerhalb stehen und dann mit Öffis reinfahren. Da wussten wir nicht, ob das erlaubt ist mit Amy.

Also sind wir einmal durchgefahren – an der Sagrada Familia vorbei – und dann einen Stellplatz vor der Stadt suchen. Dafür sind wir im Nordwesten der Stadt die Hügel hoch und hatten einen schönen Blick über die beleuchtete Stadt in der Nacht.

In der Stadt hatten wir einen anderen Camper an uns vorbeifahren sehen – und lustigerweise fanden sie sich als die einzigen anderen kurz nach uns an dem gleichen Parkplatz ein. Und dort war es auch schön, weil es vormittags noch Schatten gab.

Am nächsten Morgen ließen wir uns die Küste entlang wieder Richtung Norden treiben. Viele Orte wirkten in die Jahre gekommen, aber wir machten dann Pause in Tossa de Mar. Einem kleineren schönen Touristenort – auch um diese Zeit gut besucht – aber noch nicht überfüllt.

Danach fuhren wir zu einem Parkplatz an einem höhergelegenen Ort an dem es genügend Platz gab für noch einige andere Camper. Speziell war es, da wir direkt an einem verlassenen Ort waren: Pool mit Fischen und einer Schildkröte, und dabei die Wolken über dem Meer nun unter uns lagen.

Und da saßen und tanzten wir 🙂

Am nächsten Tag machten wir uns irgendwann dann Richtung Frankreich unterwegs. Kurz vor der Grenze gab es dann Stau und wir dachten da dann, dass es wohl Grenzkontrollen gibt – und wir hatten eventuell ganz bisschen über der erlaubten Tabakmenge mit. Etwas Panik – mit Akrobatik ein paar Päckchen aus dem Sichtfeld bringen – alles für nichts. An der Grenzstation wurde nicht kontrolliert. Nur ein einsames Polizeiauto stand an der Grenze und der Stau kam von nichts.

Außerdem kann man in dem Grenzort einfach zu Fuß über die Grenze gehen – eine Straßenseite ist Frankreich und die andere ist Spanien mit Tabakläden.

Und weiter bis Narbonne – auf einen Hügel vor der Stadt mit ordentlich Wind und schönem Ausblick.

Am nächsten Tag sind wir wie üblich spät aufgestanden und losgefahren Richtung Toulouse um dort zu klettern. Auf dem Weg haben wir in Castelnaudary eine Pause gemacht und die dortige Schleuse angesehen: vier Kammern, die alle bauchig sind und damit dann zwei Boote nebeneinander reinpassen. Das konnten wir auch live sehen.

Und der kleine Urlaub war auch schon wieder vorbei.

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