#5 Der Arbeitsalltag setzt ein

Also geht es weiter an der Promenade von Grau (dem Strandort von Castellón). Und weiterhin sind nicht viele Leute auf der Promenade und wir sind immer noch am Suchen nach unserer Straßenshow. Publikum anhalten, nach Geld fragen, Publikum bis zum Ende halten – alles Sachen, die wir noch für uns herausfinden müssen.

Zwei Abende haben wir es dann noch versucht an der Promenade – aber es war wohl nicht der richtige Ort für uns. Wir haben schon Dinge dabei gelernt, aber am Freitag sind wir nachmittags den nächsten Ort Benicassim erkunden gefahren und das war gut. Die Promenade direkt am Strand und ohne Autos. Auch ist sie nicht so breit und mit viel mehr Leuten – zumindest zwischen 19 und 22 Uhr.

Also haben wir es am Abend dort versucht und es hat auch besser geklappt – nur standen wir noch falsch herum mit dem Rücken zum Strand. Und Geld war auch noch nicht so viel dabei, aber für den täglichen Einkauf reicht es zumindest schon.

Nach getaner Arbeit suchten wir ein neues Plätzchen zum schlafen und fanden diese schöne Aussicht, bei der auch die Leuchtkeulen zum Einsatz kamen.

Am nächsten Morgen ging es mit Amy auf eine kleine Wanderung vom Parkplatz runter Richtung Meer und dann wieder hoch. Auf steinigen Wegen machte die Sonne Amy ganz schön zu schaffen. Aber sie schaffte es und konnte sogar eine kleine Höhle erforschen.

Und dann wieder an die Promenade arbeiten mit neuem Startbild und einer recht krummen Anfangszeit – die Leute schauen jedenfalls auf ihre Uhren. Und wenn die Arbeit fertig ist, bezahlen wir als Straßenkünstler die Pizzas schön mit kleinen Münzen. Der Pizzabäcker fand es gut – im Supermarkt wirkt es dagegen schon seltsam so zu zahlen.

Am Abend fuhren wir dann zu einem wirklich wilden Parkplatz in der Nähe eines Strandes – wir hatten ihn schon vorher aus Zufall gefunden, aber da war dieser noch zu voll für unser Heim. Also erst nach der Arbeit dahin und ja wir bekamen einen guten Platz. Der Strand war auch schön – nur im Dunkeln mit Wellen uns doch zu gefährlich. Am nächsten Morgen gab es dafür einen schönen Sonnenaufgang.

Dort gab es dann auch einen Tag Pause, bevor wir an der Promenade wieder arbeiten fuhren.

Na gut! Das sieht nicht nach Arbeit aus, aber Warten gehört zu der Straßenkunst auch mit dazu – es müssen halt auch Leute da sein, die sich Kunst anschauen wollen. Und später kamen die auch und voilá: an diesem Abend hatten wir bei der 2. von 3 Shows sogar einen richtigen Kreis mit 30-40 Leuten. Und bei allen Shows war Stimmung im Publikum – nachdem wir es endlich hinkriegen, die Leute auch zum Klatschen zu animieren 🙂

Und bei der letzten Show haben wir – nachdem wir schon dachten, dass wir zusammenpacken – einer Person anscheinend einen wundervollen Abend bereitet. Er wollte unbedingt mehr sehen 😀

Und zu guter letzt – noch mehr Bilder von einem anderen Schlafort. Wahrscheinlich werden es bei den nächsten Blog-Einträgen wieder weniger 😉 Bis dann!

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